Was es für Video-Kommunikation braucht

Mit einer Videokommunikation-Software können Sie einen virtuellen Begegnungsraum einrichten um Ihre Enkel oder Grosseltern zu sehen, mit ihnen zu sprechen, zu chatten, sich Geschichten zu erzählen oder sich gegenseitig Gegenstände oder Unterlagen zum Lernen zu zeigen. Falls Sie bereits über eine solche, gut funktionierende Lösung wie z.B. Skype, FaceTime, Hangout, Whatsapp, Zoom (Hinweise dazu ganz unten) haben, empfehlen wir Ihnen, diese weiterhin zu nutzen.

Video-Kommunikation mit «Whereby»

Sind Sie noch auf der Suche nach einer einfach zu installierenden und zu nutzenden Lösung, empfehlen wir Ihnen die in Norwegen entwickelte Lösung «Whereby». Um «Whereby» zu nutzen benötigen Sie lediglich einen aktuellen Internet-Browser auf Ihrem Computer, Notebook, Tablet oder Smartphone. Für Tablet und Smartphone gibt es zusätzlich eine App mit gleichem Funktionsumfang, die sie ggf. aus dem jeweiligen App-Store herunterladen können. Notwendig ist dies jedoch nicht.

Einen virtuellen Begegnungsraum einrichten muss bei «Whereby» nur die einladende Seite. Sie können also frei entscheiden, wer technisch fitter ist, Grosseltern oder Eltern/Enkel. Nach erfolgter Einrichtung schickt die einladende Seite dem einzuladenden Gast den immer gleich bleibenden Link, mit dem dieser sich über einen aktuellen Webbrowser auf seinem Computer, Notebook, Tablet oder Smartphone in den virtuellen Begegnungsraum einklinken kann. Auf der Seite «Begegnungsraum einrichten» finden Sie eine Schritt für Schritt Anleitung um einen virtuellen Begegnungsraum mit «Whereby» einzurichten und Gäste einzuladen.

Unterstützung

Auch wenn «Whereby» denkbar einfach einzurichten und zu nutzen ist, können dabei unerwartete technische Probleme auftauchen. Unter Stolpersteine finden Sie Lösungshinweise zu uns aktuell bekannten Problemen. Falls das nicht weiterhilft empfehlen wir Ihnen, zuerst im Familien- oder Freundeskreis Unterstützung zu suchen. Wenn das alles nichts fruchtet, rufen Sie uns an (Hilfe).

Internet-Anbindung

Mit welchem Gerät auch immer Sie arbeiten: Sie müssen Zugang haben zum Internet. In Gebäuden erfolgt dies heute meist drahtlos über das WLAN oder ggf. auch über ein LAN-Kabel. Wenn Sie mit dem Smartphone oder Tablet an einem Ort ohne WLAN kommunizieren möchten,  sollten Sie aus Kostengründen ein Mobile-Abonnement mit unbeschränkter Datennutzung (Flatrate) haben, ansonsten kann es teuer werden.

Desktop? Laptop? Tablet? Smartphone?

Benutzen Sie für die Kommunikation mit «Whereby» das Gerät, das Sie bereits haben und mit welchem Sie am vertrautesten sind. Es sollte einfach nicht zu alt sein und über einen aktuellen Internet-Browser (am besten  Firefox und Chrome) verfügen.

Falls Sie die Wahl haben, empfehlen wir Ihnen ein Tablet. Es hat einen grösseren Bildschirm als das Smartphone und zwei Kameras - eine vorne, eine hinten. Damit ist das Tablet nicht mehr nur Arbeits- und Kommunikationswerkzeug, sondern auch ein gutes Instrument für Entdeckungen. Man kann dem Gegenüber damit einen Gegenstand, eine Blume oder auch eine bestimmte Stelle im Lehrmittel zeigen.

Ein Smartphone eignet sich auch: Es hat die gleichen Eigenschaften wie das Tablet, nur einen deutlich kleineren Bildschirm. Den Enkeln wird das egal sein - aber den Grosseltern vielleicht nicht. Aber man kann ja unterschiedliche Geräte einsetzen.

Das Plus des Desktop-Computers oder Laptops ist der grössere und damit übersichtlichere Bildschirm auf dem es sich besser etwas lesen lässt. Nachteilig ist, dass man damit weniger mobil ist und nur eine Frontkamera hat. Als Entdeckungsinstrument eignen sich diese Geräte darum weniger.


Andere Video-Kommunikationslösungen

  • «WhatsApp» ist ein Produkt des Facebook-Konzerns nur auf Geräten mit einer eigenen Mobile-Nummer benutzbar, d.h. vor allem auf Smartphones. Auf anderen Geräten kann die Lösung für Video-Gespräche nicht benutzt werden.
  • «FaceTime» funktioniert nur auf Apple-Geräten. Die benötigten Programme sind standardmässig vorinstalliert.
  • Der Video-Chat-Klassiker «Skype» ist heute ein Produkt von Microsoft und entsprechend eng in deren breite Produktpalette integriert.
  • «Hangout» ist ein Produkt von Google und entsprechend eng mit anderen Google-Diensten verknüpft.
  • «Zoom» ist wie andere, hier nicht aufgeführte Lösungen auf die Geschäftswelt ausgerichtet und entsprechend vielfältiger, aber auch komplexer ist die Nutzung.